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              Profil und History des Jazzclubs   

Konzerte werden von September bis Mai veranstaltet, jeweils freitags oder samstags. Jeden ersten Mittwoch des Monats findet eine Jazzclub-Session
statt. Im Juni oder Juli lädt der Club zu verschiedenen Open-air-Veranstaltun-
gen ein. Kabarett- und Theateraufführungen runden das Programm ab.               

Der Club hat derzeit 400 Mitglieder.

Der Jazzclub setzt auf ein möglichst breites Angebot.
Es werden Auftritte internationaler, nationaler und lokaler Jazzgrößen
präsentiert: 

u.a. Barbara Dennerlein, Dusko Goykowich, Ack van Rooyen,
Albert Mangelsdorff , Klaus Doldinger, Hendrik Meurkens,
Aladar Pege, Attila Zoller, Deborah Henson, Gunter Hampel,
Ali Haurand, Klaus Ignatzek, Heinz Sauer, Lulu Weiß,
Katie Webster, Willi Little Littlefield, Joe Kienemann, Yuko Gulda,
Bill Ramsey, Joe Haider, Klaus Kreuzeder, Joe Viera, Herb Geller,
Lee Konitz, Simon Nabatov, Abraham Burton, Erny Watts,
Masha Bijlsma, Ricky Ford, Carla Cook, Charly Antolini, Benny Bailey,
Frank Lacy, John Hicks, Lili White, Jimmy Cobb, Philipp Catherine,
Wolfgang Lackerschmid, Stefanie Schlesinger, Birelli Lagrene,
Jimmy Woode, Don Menza, Billy Cobham    u.v.m.

           

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zuständig für die Gastronomie: Petra    
 

Die entspannte Atmosphäre im Gewölbekeller ist einmalig.
Hier genießt man nicht nur die Konzerte, sondern auch die reichhaltige Getränkekarte!
           

History des Jazzclubs

Der Jazz in Bamberg hat eine lange Odyssee hinter sich.
Ende der 50-er und in den 60-er Jahren nomadisierten Jazzbegeisterte unor-
ganisiert, aber enthusiastisch durch die Stadt. Die Urfans werden sich noch
an das Cafe Jäger, an die Wilde Rose, an den Luitpold-Keller und andere Lo-
kalitäten erinnern. Manche Unbequemlichkeit, mancher Rückschlag konnte die Begeisterung zunächst nicht bremsen.

Anfang der 70-er jedoch flaute der Bamberger Nachkriegs- Jazzsturm ab. Eine Kleinanzeige, aufgegeben im Fränkischen Tag 1974 ("Freunde des Jazz, bitte melden"), setzte einen neuen Impuls.
Zunächst waren es nur 5 Leute um Randolf John, die meinten, dass Bamberg
mehr bieten könne als Beethoven und Brahms in Kaisersaal- und Kulturraumatmosphäre. Ein idealistisches Konzept wurde von den Gründern entworfen: auf keinen Fall Vereinsmeierei, ein Angebot besonders für Bam-
bergs Jugend, keine Gewinne erwirtschaften, eine Alternative zum kommer-
ziellen Musikangebot schaffen.

Am 17. 9. 1974 kam es zu einer Art konstituierender Mitgliederversammlung,
bei der einhundert Teilnehmer (eine wahre Sensation) die Eintragung des
"Jazzclub Bamberg e. V." ins Vereinsregister beschlossen. Dies erfolgte dann
im Januar 1975.

Zwei Jahre später wurde endlich ein festes Domizil in der Oberen Sandstraße 18 gefunden, das einer intensiven Renovierung bedurfte. Viele Freiwillige engagier-
ten sich, um dem Keller den Standard zu verleihen, den der Keller heute mit
seiner Beleuchtungsanlage, Belüftung, Bestuhlung usw. besitzt.